Glossar
Unser Feuerpedia erklärt Ihnen die wichtigsten Fachbegriffe aus der Welt der Kaminöfen. Von Abbrand, über Heizleistung, bis hin zur Zuluftklappe erläutert das Kaminland Essen die wissenswerten Begriffe einfach und verständlich. Wenn Sie in unserem Kaminofen Lexikon keine Antwort auf Ihre Frage gefunden haben, sprechen Sie uns gerne in einem unser Fachgeschäfte in Essen oder Dorsten an oder schreiben uns. Wir helfen Ihnen weiter!
- Nehmen Sie immer ausschließlich trockenes Holz.
- Legen Sie 2 mittelgroße (5-9 cm) parallel zur Türöffnung in das Aschebett
- Stapeln Sie darüber kleine Holzstücke (2-5 cm). Sie entzünden sich schneller als große Scheite, sodass die für eine vollständige Verbrennung notwendige Temperatur schnell erreicht wird.
- Verwenden Sie Anzünder aus Naturmaterialien. Diese gibt es in zahlreichen Formen und Zusammensetzungen, meistens bestehen sie aus Holzfasern, Holzwolle oder den Zapfen von Nadelbäumen, gemischt mit Wachs. Diese Anzünder entflammen und brennen schnell, da sie sehr leicht gewickelt sind und durch die Luftzirkulation schnell zünden. Die gepressten Anzünder haben die gleichen guten Eigenschaften, brennen aber ein bisschen länger und sind Platzsparender.
- Öffnen Sie den/die Luftregler zum Anheizen komplett.
- Lassen Sie die Feuerraumtür für wenige Minuten angelehnt. Wenn das Holz angebrannt ist, können Sie die Tür schließen
- Lassen Sie den/die Luftregler noch ca. 15-30 min geöffnet.
- Ist die Erstbestückung runtergebrannt bildet sich ein Glutbett. Jetzt können Sie dickeres Holz nachlegen, lassen Sie dieses erst anbrennen, dann regulieren Sie die Zuluft nach den Angaben des Herstellers in der Bedienungsanleitung
Kaminöfen der Bauart 2 dürfen während des Betriebs geöffnet sein. Sie dürfen aus Sicherheitsgründen nur an einen eigenen Schornstein angeschlossen werden. So ist gewährleistet, dass die Abgase sicher über das Dach abgeführt werden können. Kann Ihre Feuerstätte bestimmungsgemäß offen, das heißt mit offenem Feuerraum bzw. mit offener Feuerraumtür betrieben werden, darf sie nur gelegentlich genutzt werden.
Weiterhin können Sie Holzbriketts als Brennstoff verwenden. Auch hier gibt es große qualitative Unterschiede.
- Keine Gefahr einer späteren Stilllegung oder Einschränkung der Betriebsweise
- Keine Nachrüstung mit Feinstaubfiltern
Keine Wartungskosten für Feinstaubfilter
Eine gute Verbrennung erreicht man bei Kaminholz mit einer Restfeuchte unter 20%. Damit Kaminholz richtig trocknet, braucht es eine gute Sonneneinstrahlung, ausreichende Luftbewegung und Schutz vor Witterungseinflüssen.
In geschlossenen Räumen, im Keller oder Schuppen, ist das aufgrund der fehlenden Luftzirkulation nur schwer umsetzbar und Sie sollten dort generell kein Kaminholz lagern: die Sonneneinstrahlung ist gering und die Luftzirkulation oft mangelhaft. Deswegen eignen sich Holzmieten, Schleppdächer oder freistehende Stapel, die vor Feuchtigkeit durch Abdeckung geschützt werden hierfür hervorragend.
Im Fachhandel können außerdem fertige Kaminholzregale erstanden werden. Weit verbreitet ist die Stapelung von Kaminholz an der Hauswand. Hier bietet sich die Südseite des Hauses am besten an. Um eine gute Belüftung zu garantieren, sollte der Holzstapel in einigem Abstand zur Hauswand (mindestens 10-15 cm) aufgestellt werden.
Das Kaminholz sollte beim Lagern vor Feuchtigkeit von unten geschützt werden. Dies geht am Einfachsten mit Kanthölzern oder Paletten. Vor Regen schützen Überdachungen wie Wellblech oder Kunststoff. Bei der Lagerung im Freien trocknet das Kaminholz auf natürliche Art durch Sonne und Wind. Um einen optimalen Heizwert zu erhalten, ist hier mit einer Trocknungszeit von 1 – 2 Jahren zu rechnen.
Kaminöfen haben zwei unterschiedliche Wärmearten: Die Strahlungswärme und die Konvektionswärme. Bei der Strahlungswärme handelt es sich um eine Form von unsichtbarem Licht. Die Wärmestrahlen bewegen sich durch den Raum, bis sie auf ein Material wie zum Beispiel auf unsere Haut treffen. Die Strahlungswärme gilt als heilsam und gesund. Wie angenehm Strahlungswärme ist, kennt man von der Sonne. Sobald die Sonne im Frühling wieder kraftvoller wird, schließt man die Augen, hält sein Gesicht in die Sonne und genießt die Wärme. Als Konvektionswärme wird im Gegensatz dazu die Art von Wärme beschrieben, die entsteht, da kühle Luft vom Boden des Raumes an den doppelwandigen Seiten des Ofens erwärmt werden und als warme Luft durch die Konvektionsöffnungen oben wieder austreten.
Bei brennbaren Fußbodenmaterialien (z. B. Holz, Laminat, Teppich) ist außerdem eine Bodenplatte aus nicht brennbarem Material vorgeschrieben. Diese kann aus Fliesen, Glas oder pulverbeschichtetem Stahl bestehen. Die Bodenplatte muss den Feuerraum des Kaminofens vorne um mindestens 50 Zentimeter und seitlich um mindestens 30 Zentimeter überragen. (siehe auch Abstand und Bodenplatte).
Ein Zeitbrandofen ist ein Ofen mit einer Zulassung für den Holzabbrand, aber auch er kann rund um die Uhr betrieben werden. Der Begriff “Zeitbrand” resultiert wiederum aus den Prüfungskriterien für den Holzabbrand. Hier muss der Ofen über einen Zeitraum von mindestens 45 Minuten bei Glut die Nennwärme halten. Auch wenn diese Öfen für den Holzabbrand optimiert sind, können sie zur längeren Gluthaltung auch noch mit Holz,- und Rindenbriketts bestückt werden.
Die Begriffe “Dauerbrand” oder “Zeitbrand” haben also nichts damit zu tun, wie lange ein Ofen brennen kann oder muss. Sollten Sie einen Ofen sehen, dessen Brenndauer bereits durch Herstellervorgaben begrenzt wird, so ist dies ein Zeichen dafür, die Finger von diesem Ofen zu lassen.