–– Rosenmontag in Essen von 10-14 Uhr geöffnet ––
Loading...
Glossar2020-01-13T14:38:57+01:00

Glossar

Unser Feuerpedia erklärt Ihnen die wichtigsten Fachbegriffe aus der Welt der Kaminöfen. Von Abbrand, über Heizleistung, bis hin zur Zuluftklappe erläutert das Kaminland Essen die wissenswerten Begriffe einfach und verständlich. Wenn Sie in unserem Kaminofen Lexikon keine Antwort auf Ihre Frage gefunden haben, sprechen Sie uns gerne in einem unser Fachgeschäfte in Essen oder Dorsten an oder schreiben uns. Wir helfen Ihnen weiter!

Die Veränderung von Holz zu Asche, die der Verbrennungsvorgang bewirkt, wird als Abbrand bezeichnet. Die Dauer des Abbrandes hängt zum einen von der Art, dem Feuchtegehalt und der Menge des zu verbrennenden Holzes ab. Ein Feuchtigkeitsgehalt unter 20% wird als optimal angesehen. Es empfiehlt sich eine größere Menge Holz im Raum zu lagern. (Holzregal/Korb) Dies führt dazu, dass das Holz gut getrocknet wird. Zum anderen kann die Dauer des Abbrands durch eine veränderte Luftzufuhr gesteuert werden: Wird zu viel Luft zugeführt, verbrennt der Brennstoff zu schnell; hat das Feuer dagegen eine zu schwache Luftzufuhr, wird das Holz nicht vollständig verbrannt. Es ist daher wichtig, dem Feuer die optimale Luftmenge zuzuführen. Sollten Sie diesbezüglich unsicher sein, wenden Sie sich gerne an uns.
In Deutschland müssen Sie Ihren Kaminofen und den Schornstein vor Inbetriebnahme bei ihrem zuständigen Schornsteinfegermeister zur Abnahme anmelden. Wurden alle brandschutztechnischen Vorschriften beim Anschluss des Kaminofens eingehalten, wird die Inbetriebnahme der Feuerstelle genehmigt. Sie finden ihren Schornsteinfegermeister unter www.schonsteinfeger.de.
Der Ofen gibt gerade über die Brennraumscheibe große Hitze ab. Weiterhin werden auch die Rauchrohre sehr heiß (Abgastemperatur ca. 300 °). Im Strahlungsbereich der Brennraumraumscheibe darf sich in einem Abstand von 100 cm kein brennbares beziehungsweise wärmeempfindliches Material (zum Beispiel Möbel, Holz- oder Kunststoffverkleidungen, Vorhänge) befinden. Auch außerhalb des Strahlungsbereichs ist an den Seiten des Kaminofens ein Abstand zu brennbaren Materialien einzuhalten. Bitte schauen Sie hierzu in die Bedienungsanleitung Ihres Kaminofens, dort sind die Sicherheitsabstände für Ihr Modell spezifisch aufgelistet. Wir stehen Ihnen gerne mit einem unverbindlichen Vororttermin mit einem „Kaminofenmodell“ aus Kunststoff zur Seite, um den besten Platz in Ihren Räumlichkeiten zu bestimmen.
Damit der Ofen schnell auf eine hohe Temperatur kommt und sich schnell ein gutes (rußfreies) Feuer entwickelt sollten Sie folgendermaßen vorgehen :

  • Nehmen Sie immer ausschließlich trockenes Holz.
  • Legen Sie 2 mittelgroße (5-9 cm) parallel zur Türöffnung in das Aschebett
  • Stapeln Sie darüber kleine Holzstücke (2-5 cm). Sie entzünden sich schneller als große Scheite, sodass die für eine vollständige Verbrennung notwendige Temperatur schnell erreicht wird.
  • Verwenden Sie Anzünder aus Naturmaterialien. Diese gibt es in zahlreichen Formen und Zusammensetzungen, meistens bestehen sie aus Holzfasern, Holzwolle oder den Zapfen von Nadelbäumen, gemischt mit Wachs. Diese Anzünder entflammen und brennen schnell, da sie sehr leicht gewickelt sind und durch die Luftzirkulation schnell zünden. Die gepressten Anzünder haben die gleichen guten Eigenschaften, brennen aber ein bisschen länger und sind Platzsparender.
  • Öffnen Sie den/die Luftregler zum Anheizen komplett.
  • Lassen Sie die Feuerraumtür für wenige Minuten angelehnt. Wenn das Holz angebrannt ist, können Sie die Tür schließen
  • Lassen Sie den/die Luftregler noch ca. 15-30 min geöffnet.
  • Ist die Erstbestückung runtergebrannt bildet sich ein Glutbett. Jetzt können Sie dickeres Holz nachlegen, lassen Sie dieses erst anbrennen, dann regulieren Sie die Zuluft nach den Angaben des Herstellers in der Bedienungsanleitung
Eigene, erfahrene Montageteams bringen den Kaminofen direkt zu Ihnen nach Hause. Alle Arbeiten, von der Kernbohrung über die Ofenmontage bis hin zum Schornsteinbau werden pünktlich, sauber und zuverlässig erledigt. Die streichholzfertige Montage endet mit einer Einweisung durch die Monteure.
Es wird zwischen Kaminöfen der Bauart 1 und Bauart 2 unterschieden. Kaminöfen der Bauart 1 sind nur für den Betrieb mit geschlossenem Feuerraum zugelassen. Die Türen von Kaminöfen der Bauart 1 sind daher meist selbstschließend. Diese Kaminöfen können zusammen mit anderen Feuerstätten an einem Schornstein angeschlossen werden. Wird Ihre Feuerstätte bestimmungsgemäß nur geschlossen betrieben (wie z.B. bei einem Kamin- oder Kachelofen) oder verfügt Ihr Gerät über eine selbstschließende Feuerraumtür, dann besteht keine zeitliche Nutzungsbeschränkung.

Kaminöfen der Bauart 2 dürfen während des Betriebs geöffnet sein. Sie dürfen aus Sicherheitsgründen nur an einen eigenen Schornstein angeschlossen werden. So ist gewährleistet, dass die Abgase sicher über das Dach abgeführt werden können. Kann Ihre Feuerstätte bestimmungsgemäß offen, das heißt mit offenem Feuerraum bzw. mit offener Feuerraumtür betrieben werden, darf sie nur gelegentlich genutzt werden.

Um Ihren brennbaren Fußboden zu schützen muss unbedingt eine Bodenplatte eingeplant werden. Diese bestehen meistens aus Glas (Einscheibensicherheitsglas) oder Metall (Stahl, pulverbeschichtet). Es gibt die Platten in verschiedenen Formen, je nach Standort des Ofens. Weiterhin gibt es für bestimmte Öfen Vorlegeplatten. Für beide Varianten gilt: mindestens 50 cm vor und 30 cm neben der Feuerstelle muss nicht brennbares Material auf dem Boden liegen. Gemessen wird ab Brennraumöffnung.
Am besten eignet sich Scheitholz. Dieses sollte auf jeden Fall eine Restfeuchtigkeit von unter 20% haben. Das schönste Flammenbild erzeugen Sie mit trockenem Buchenholz. Aber auch die Holzarten Eiche, Fichte, Birke und Obstbäume lassen sich gut verbrennen. Es ist sinnvoll eine mittlere Menge in dem Raum aufzubewahren (z.B. Holzregal), in dem die Feuerstelle steht. Hier trocknet das Holz noch mal gut durch, bevor es verbrannt wird. Wird zu feuchtes Holz verbrannt, entsteht Ruß, die Brennraumscheibe wird schwarz, es werden hohe Emissionen ausgestoßen und die Wärmeleistung ist deutlich geringer.

Weiterhin können Sie Holzbriketts als Brennstoff verwenden. Auch hier gibt es große qualitative Unterschiede.

Betreibt man eine hochwertige Feuerstelle richtig (Zuluftregulierung, trockenes Holz), wird nur die Menge an CO2 an die Atmosphäre abgegeben, die der Baum in seiner Wachstumsphase aufgenommen hat. Es ist also egal, ob der Baum im Wald verrottet oder das Holz verbrannt wird.
Entgegen der Vermutung kommt der Begriff Dauerbrand nicht daher, dass der Ofen dauernd brennen darf. Vielmehr kommt dieser Begriff aus den Prüfungsvorgaben für Kohleöfen. Der Dauerbrandofen muss nach den Vorgaben eine bestimmte Nennwärmeleistung erreichen. Dies setzt bei der Verbrennung von Kohle voraus, dass die Glut in diesem mindestens 4 Stunden gehalten werden muss. Bezogen auf diesen Zeitraum ergibt sich der Begriff Dauerbrand. Siehe auch Zeitbrandofen.
Unter dem Begriff „Falschluft“ versteht man Luft, die eigentlich nicht in den Brennraum gelangen sollte. Dadurch, dass sie dennoch eintritt, wirkt sie sich negativ auf die Verbrennung aus. Bei zu großer Luftzufuhr, also zuviel Sauerstoff, heizt sie die Verbrennung unnötig an. Das führt dazu, dass zum einen der Brennstoff sehr viel schneller abgebrannt ist und zum anderen, dass der Ofen mehr Hitze abstrahlt, als nötig. Dadurch kann der Ofen überhitzen und sich sogar verziehen.
Die Themen „Feinstaub“ und „Feinstaubemission“ werden immer wieder öffentlich diskutiert. Dabei werden häufig in Bezug auf die Kaminofennutzung ökologische Bedenken geäußert. So warnte das Umweltbundesamt erst 2014 vor erhöhten Feinstaubwerten, die durch das Heizen mit Kaminöfen der Luft zugeführt werden. Unbeachtet bleibt in dieser Diskussion leider oft der Fakt, dass vor allem ältere Modelle den Großteil der Kaminofen-Feinstaubemission ausmachen. Sie sind technisch nicht mehr auf dem aktuellen Stand und beeinflussen den prozentualen Emissionswert von Holzfeuerungen immens. Bereits 2010 ist daher eine Novellierung der Bundes-Immissionsschutzverordnung in Kraft getreten, welche ein schrittweises Nachrüsten oder Stilllegen älterer Öfen mit zu hohen Grenzwerten zur Folge hat. Für neu zu installierende Kaminöfen gelten seitdem noch strengere Grenzwerte, die sich ab 2015 nochmals verschärft haben. Moderne Kaminöfen von Markenherstellern aus dem Fachhandel erfüllen diese neuen Vorgaben nicht nur, sondern liegen mit ihren Emissionswerten weit unter den geforderten Werten. Auch der Besitzer selbst kann zudem zusätzlich mit einem bewussten Brennverhalten zur Reduzierung von Feinstaub beitragen. So ist zum Beispiel die richtige Brennstofflagerung ein wichtiger Punkt. Nur trockenes Holz mit einer Restfeuchte von weniger als 20 Prozent darf zum Heizen genutzt werden. Der Kaminofen darf zudem nicht mit Holz überladen, sondern mit der vom Hersteller angegebenen Holzmenge bestückt werden. Wichtig ist auch der in der Bedienungsanleitung beschriebene, richtige Umgang mit dem Ofen.
Saubere Kaminöfen brauchen keine Feinstaubfilter! Alle Kaminöfen unseres aktuellen Sortiments erfüllen die gesetzliche Anforderung in vollem Umfang:

  • Keine Gefahr einer späteren Stilllegung oder Einschränkung der Betriebsweise
  • Keine Nachrüstung mit Feinstaubfiltern

Keine Wartungskosten für Feinstaubfilter

Feuer hat schon seit langer Zeit eine faszinierende Wirkung auf die Menschheit. Heute kann man sich ein Stück Lebensqualität in die eigenen vier Wände holen. Kaminöfen stehen heute in allen Größen und Ausführungen zur Verfügung. Den Blick, bestenfalls von der Couch auf das flackernde Feuer will man nicht mehr missen. Ein Kaminofen kann heute in jedem Raum das absolute Highlight sein. Die Hitzestrahlen des Kaminofens wirken zudem positiv auf Wohlbefinden und Gesundheit.
Die richtige Heizleistung (Nennwärmeleistung) Ihres Kaminofens entscheidet darüber, ob es in Ihren Räumen zukünftig angenehm oder viel zu heiß wird. Unter Nennwärmeleistung versteht man die Wärmeleistung, bei welcher der Kaminofen unter optimalen Bedingungen brennt und nicht überlastet wird. Die richtige Wahl der Wärmeleistung richtet sich nach der Größe des Aufstellraumes und dem Wärmebedarf des zu beheizenden Raumes. Um den Kaminofen mit der optimalen Heizleistung zu finden, lassen Sie sich am besten von Ihrem Fachhändler beraten.

Eine gute Verbrennung erreicht man bei Kaminholz mit einer Restfeuchte unter 20%. Damit Kaminholz richtig trocknet, braucht es eine gute Sonneneinstrahlung, ausreichende Luftbewegung und Schutz vor Witterungseinflüssen.

In geschlossenen Räumen, im Keller oder Schuppen, ist das aufgrund der fehlenden Luftzirkulation nur schwer umsetzbar und Sie sollten dort generell kein Kaminholz lagern: die Sonneneinstrahlung ist gering und die Luftzirkulation oft mangelhaft. Deswegen eignen sich Holzmieten, Schleppdächer oder freistehende Stapel, die vor Feuchtigkeit durch Abdeckung geschützt werden hierfür hervorragend.

Im Fachhandel können außerdem fertige Kaminholzregale erstanden werden. Weit verbreitet ist die Stapelung von Kaminholz an der Hauswand. Hier bietet sich die Südseite des Hauses am besten an. Um eine gute Belüftung zu garantieren, sollte der Holzstapel in einigem Abstand zur Hauswand (mindestens 10-15 cm) aufgestellt werden.

Das Kaminholz sollte beim Lagern vor Feuchtigkeit von unten geschützt werden. Dies geht am Einfachsten mit Kanthölzern oder Paletten. Vor Regen schützen Überdachungen wie Wellblech oder Kunststoff. Bei der Lagerung im Freien trocknet das Kaminholz auf natürliche Art durch Sonne und Wind. Um einen optimalen Heizwert zu erhalten, ist hier mit einer Trocknungszeit von 1 – 2 Jahren zu rechnen.

Die richtige Installation Ihres Kaminofens sollte der Fachhandel übernehmen. Ihr Fachhändler berät Sie gerne bezüglich der Größe, der Heizleistung und der optimalen Aufstellposition ihres Kaminofens. Jeder Kaminofen muss unter Einhaltung der geltenden Normen und Vorschriften (z.B. Brandschutz) installiert werden. In Deutschland ist der Kaminofen vor der Inbetriebnahme dem zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister zur Abnahme anzumelden.
Ein Kaminofen, auch Schwedenofen genannt, wird mit Holz befeuert und ist durch eine geschlossene Brennkammer gekennzeichnet. Ein Kaminofen ist nicht fest eingebaut und kann sehr gut nachträglich montiert werden.

Kaminöfen haben zwei unterschiedliche Wärmearten: Die Strahlungswärme und die Konvektionswärme. Bei der Strahlungswärme handelt es sich um eine Form von unsichtbarem Licht. Die Wärmestrahlen bewegen sich durch den Raum, bis sie auf ein Material wie zum Beispiel auf unsere Haut treffen. Die Strahlungswärme gilt als heilsam und gesund. Wie angenehm Strahlungswärme ist, kennt man von der Sonne. Sobald die Sonne im Frühling wieder kraftvoller wird, schließt man die Augen, hält sein Gesicht in die Sonne und genießt die Wärme. Als Konvektionswärme wird im Gegensatz dazu die Art von Wärme beschrieben, die entsteht, da kühle Luft vom Boden des Raumes an den doppelwandigen Seiten des Ofens erwärmt werden und als warme Luft durch die Konvektionsöffnungen oben wieder austreten.

In der Regel wird das Feuer in einem Kaminofen mit Luft aus dem Raum versorgt, in dem der Kaminofen aufgestellt wird. Die dichte Bauweise von modernen Wohngebäuden kann allerdings dazu führen, dass für den Betrieb eines Kaminofens nicht genügend Luft zur Verfügung steht. Um die Luftversorgung sicherzustellen, können Kaminöfen mit Verbrennungsluftanschluss über eine eigene Luftleitung mit ausreichend Verbrennungsluft versorgt werden.
Die Brenntechniken der modernen Kaminöfen sorgen für eine effiziente Verbrennung des Holzes und damit für ein umweltfreundliches Heizen. Das ist nachhaltig, CO2-neutral und spart Geld. Die Nutzung des Brennstoffs Holz nimmt daher seit Jahren kontinuierlich zu. Der natürliche Rohstoff punktet gegenüber fossilen Energieträgern gleich mit mehreren Vorteilen: Die Öl- und Gasvorräte werden in einigen Jahrzehnten erschöpft sein. Demgegenüber steht Holz als natürlich nachwachsender Rohstoff nahezu unbegrenzt zur Verfügung, denn er wird nachhaltig angebaut: Der Zuwachs in den europäischen Wäldern wird heute nur noch zu 60 bis 70 Prozent genutzt. Es wächst also jährlich 30 bis 40 Prozent mehr Holz heran als geerntet wird. Außerdem ist Holz ein CO2-neutraler Brennstoff und trägt nicht zum Treibhauseffekt bei: Beim Verbrennen wird nur so viel Kohlendioxid abgegeben, wie das Holz für sein Wachstum benötigt hat. Gut für die Umweltbilanz ist auch, dass Holz günstig erschlossen, meist nur über kurze Strecken transportiert sowie ohne Schaden für die Umwelt gelagert wird.
Das Ofenrohr oder Rauchrohr verbindet den Kaminofen mit dem Schornstein. Es werden hierzu 2 mm starke Stahlrohre verwendet. Viele Kaminöfen kann man nach oben oder nach hinten anschließen. Hier ist die Stellposition zu beachten. Steht der Ofen in einer Ecke sollte man ihn nach oben anschließen, damit er ganz in die Ecke positioniert werden kann. Die Rohre verfügen über eine eingelassene Reinigungsöffnung, über die das Rohr gereinigt werden kann. Mittlerweile gibt es die Ofenrohre auch in verschiedenen Farbtönen, passend zur Ofenlackierung (z.B. dunkelbraun).
Die Primärluft gelangt von unten durch den Rüttelrost in den Brennraum oder wird horizontal in der Nähe des Brennstoffes zugeführt. Sie versorgt den Glutbereich mit Sauerstoff. Die Sekundärluft dagegen wird durch Luftkanäle geleitet und strömt vorgewärmt in den oberen Bereich entlang der Feuerraumscheibe (Scheibenspülung). Bei der Verbrennung von Holz wird wenig Primärluft und viel Sekundärluft benötigt, da Holz von oben nach unten verbrennt. Beim Anmachen des Ofens sollte der Primärluftschieber des Ofens geöffnet sein.
In der Regel wird das Feuer in einem Kaminofen mit Luft aus dem Raum versorgt, in welchem der Kaminofen steht. In Häusern mit Be,- und Entlüftungsanlagen werden spezielle Kaminöfen eingesetzt, die in einem bestimmten Bereich unabhängig von den Druckverhältnissen im Raum sicher brennen. Diese raumluftunabhängigen Kaminöfen haben eine höhere Dichtigkeit, eine selbstständig schließende Brennraumtür und einen externen Verbrennungsluftanschluss.
Sicherheitsabstände müssen zu brennbaren Gegenständen eingehalten werden. Dazu zählen Möbel, Gardinen oder Bauteile mit brennbaren Bestandteilen. In der Bedienungsanleitung des Kaminofens sind die Sicherheitsabstände für das jeweilige Modell aufgeführt. Im Strahlungsbereich der Brennraumscheibe sollte sich in einem Abstand von 100 cm kein brennbares Material befinden, da der Ofen über die Scheibe die größte Hitze abgibt.

Bei brennbaren Fußbodenmaterialien (z. B. Holz, Laminat, Teppich) ist außerdem eine Bodenplatte aus nicht brennbarem Material vorgeschrieben. Diese kann aus Fliesen, Glas oder pulverbeschichtetem Stahl bestehen. Die Bodenplatte muss den Feuerraum des Kaminofens vorne um mindestens 50 Zentimeter und seitlich um mindestens 30 Zentimeter überragen. (siehe auch Abstand und Bodenplatte).

Qualitativ hochwertige Öfen besitzen eine Scheibenspülung, bei der die vorgewärmte Sekundärluft von oben an der Scheibe entlang nach unten gespült wird. Die Rußbildung auf den Brennraumscheiben wird dadurch vermindert, da die Luft wie ein Vorhang wirkt.
Ein hochwertiger Ofen verfügt über eine Tertiärluft, die aus dem hinteren Bereich in den Brennraum geleitet wird. Die Tertiärluft dient der weiteren Verbesserung der Vermischung von Brenngas und Luft in der Vollbrandphase. Dadurch wird die Verbrennung emissionsärmer und somit auch umweltfreundlicher.
Bei einem modernen Kaminofen wird bei der Auskleidung der Brennräume auf Vermiculite verwendet. Dieses hitzereflektierende Granulat hat gegenüber dem früher verwendeten Material Schamotte einen großen Vorteil: im Brennraum entsteht schneller eine hohe Temperatur und eine gute Verbrennung.
Der Wärmebedarf hängt neben der Größe des Raumes von vielen Faktoren ab, wie der Dämmung der Außenwände oder des Daches, der Stärke der Wände, dem Luftverbund usw. Um den passenden Kaminofen für den Wärmebedarf Ihres Zuhauses zu finden, lassen Sie sich am besten im Fachhandel beraten. Mittlerweile gibt es Kaminöfen für jeden Bedarf.
Für die optimale Verbrennung von Holz ist eher der Zeitbrandofen geeignet, denn dies ist der klassische, mit Scheitholz betriebene Kaminofen.
Ein Zeitbrandofen ist ein Ofen mit einer Zulassung für den Holzabbrand, aber auch er kann rund um die Uhr betrieben werden. Der Begriff “Zeitbrand” resultiert wiederum aus den Prüfungskriterien für den Holzabbrand. Hier muss der Ofen über einen Zeitraum von mindestens 45 Minuten bei Glut die Nennwärme halten. Auch wenn diese Öfen für den Holzabbrand optimiert sind, können sie zur längeren Gluthaltung auch noch mit Holz,- und Rindenbriketts bestückt werden.

Die Begriffe “Dauerbrand” oder “Zeitbrand” haben also nichts damit zu tun, wie lange ein Ofen brennen kann oder muss. Sollten Sie einen Ofen sehen, dessen Brenndauer bereits durch Herstellervorgaben begrenzt wird, so ist dies ein Zeichen dafür, die Finger von diesem Ofen zu lassen.

Weitere Fragen? Wir helfen Ihnen gerne.